Im fünften Projekt der Leichtbauten-Reihe gehe ich der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung von Musik-in-Räumen verändert, wenn man während der Aufführung mit geschlossenen Augen gefahren wird. Wenn man den Ort wechselt, wird Orientierung wichtig - sie kann in diesem Setting ausschliesslich durchs Hören erfolgen. Die auditive Wahrnehmung ist hochwach, das verändert die Wahrnehmung von Architektur. Hören von Musik wird Hören von Musik-vor-Ort, auch die musikalische Wahrnehmung ist verändert. Das Projekt findet in belebten Arealen statt und die Musik bindet sich in einen vielseitigen Soundscape-vor-Ort ein. Welches soll ihr Verhältnis zu diesem "normalen" Klingen sein, wie dieses ergänzen, erweitern? Wann sollen die Gäste "konkret" hören, wann musikalisch, wo sind Übergänge und Grenzen?
Links: movements-Film (vimeo), SRF-Beitrag, Hintergrundgedanken: Tagebuch eines Komponisten, Leichtbauten-Reihe, Downloads: Projektzusammenfassung, Programmheft, Medienberichte gesammelt (44MB)
"Satelliten": movements-Rheinau 2026 Kurzfilm (vimeo)